Poisoned Pictures – Photography & Ecology

  • Datum
  • 14:00
  • Ort
    KUNST HAUS WIEN

Eine Kooperation des KUNST HAUS WIEN und der European Society for the History of Photography (ESHPh) im Rahmen von FOTO WIEN.

Das fotografische Abbild der Natur spielt seit der Erfindung des Mediums eine entscheidende Rolle in der Wahrnehmung der Natur. Heute können sowohl der entlegene Urwald als auch die alpine Bergkette anhand des fotografischen Dispositivs erkundet werden, ohne dass wir auch nur unser Wohnzimmer verlassen. Fotografie formt die Vorstellungen und Wahrnehmungen von Natur und Landschaft maßgeblich. Und Fotografie macht auch die katastrophalen Auswirkungen extremen kapitalistischen Konsumverhaltes und der damit einhergehenden Umweltzerstörungen sichtbar.

Das Symposium beleuchtet anhand von Vorträgen und Diskussionen internationaler ExpertInnen die Rolle der Fotografie in der Wahrnehmung der Natur und ihre implizierten Möglichkeiten für ein neues Umweltbewusstsein seit Beginn des Mediums bis heute.


Vortragende:

  • Sabine Flach (Institutsleitung Kunstgeschichte, Karl-Franzens-Universität Graz)
  • Gisela Parak (Kunsthistorikerin und Wissenschaftliche Mitarbeiterin, TU Bergakademie Freiberg)
  • Christoph Schaden (Professor für Bildwissenschaft an der Fakultät Design der Technischen Hochschule Georg Simon Ohm in Nürnberg)
  • Liz Wells (Professorin für Fotografische Kultur, Fakultät für Kunst und Geisteswissenschaften, Universität von Plymouth)
  • Aura Seikkula (Doktorandin in Philosophie und Kulturpolitik der Universität von Jyväskylä, Finland)

Symposium: 05.04.2019, 14:00–17:00 Uhr

Konzept: Verena Kaspar-Eisert (KUNST HAUS WIEN), Uwe Schögl (European Society for the History of Photography, ESHPh)

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